Moos und Gestein als natürliche Speicher für Kohlendioxid.Moos und Gestein als natürliche Speicher für Kohlendioxid.

Über DISCO₂

Das grüne Chemiewerk der Zukunft

Kohlenstoff ist ein zentraler Baustein der chemischen Industrie und Ausgangspunkt für eine breite Palette von Produkten, darunter Polymere, Kraftstoffe, Medikamente und Inhaltsstoffe für Kosmetika. Heute stammt jedoch der weit überwiegende Teil dieses Kohlenstoffs aus fossilen Quellen. Für eine nachhaltige Transformation der Chemieindustrie ist es daher notwendig, neue technologische Ansätze zu entwickeln, die alternative Kohlenstoffquellen nutzbar machen und den gewonnenen Kohlenstoff in die etablierten, hochwertigen Produkte überführen: das grüne Chemiewerk der Zukunft. Dieser Ansatz wird als Carbon Capture and Utilization (CCU) zusammengefasst, also die Abscheidung von Kohlendioxid und seine stoffliche Nutzung als Kohlenstoffquelle.

 

Die Förderbekanntmachung DISCO₂

Um die Entwicklung entsprechender Technologien voranzutreiben, fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit der Bekanntmachung DISCO₂ – Disruptive Ansätze zur industriellen Nutzung von CO₂ – insgesamt 13 Forschungsprojekte sowie ein übergreifendes Begleitvorhaben. Eingebettet in die BMFTR-Forschungsstrategie für Nachhaltigkeit werden in den Projekten unterschiedliche Teilaspekte der CCU‑Wertschöpfungskette bearbeitet. Die Projekte sind so angelegt, dass ihre Ergebnisse ineinandergreifen und gemeinsam einen Beitrag zur industriellen Nutzung von CO₂ leisten.

Diese Website gibt einen Überblick über die geförderten Projekte↗, zeigt aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse↗ und lädt zur Kontaktaufnahme und Vernetzung↗ ein.

 

Kohlenstoffquellen und Forschungsansätze

Grundsätzlich kommen drei Quellen für nachhaltigen Kohlenstoff in Betracht: das Recycling kohlenstoffhaltiger Produkte, Biomasse sowie die natürliche Umgebung. Die Forschung im Rahmen von DISCO₂ fokussiert sich auf die letztgenannten Quellen, wobei mit „Umgebung“ sowohl die Luft als auch Gewässer und industrielle Punktquellen gemeint sind. An innovative Verfahren zur Gewinnung von CO₂ schließen dabei vielfältige Technologien an, mit denen das abgeschiedene CO₂ – häufig in Kombination mit Wasserstoff – weiterverarbeitet und in chemische Produkte überführt werden kann.

DISCO₂ in Zahlen
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Forschungsvorhaben werden in interdisziplinären Teams zu innovativen Lösungen bearbeitet.
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Jahre Laufzeit sind für das Projekt ausgelegt, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
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Partner aus Forschung, Industrie und Wirtschaft arbeiten gemeinsam an diesem Ziel.

WiNCO₂ – Wissenstransfer zur industriellen Nutzung von CO₂

Das Begleitvorhaben WiNCO₂ schafft die Grundlage für ein leistungsfähiges und wachsendes Netzwerk im Bereich Carbon Capture and Utilization (CCU). Es verbindet die Akteure der geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und fördert den interdisziplinären Austausch.
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Kontakt

Porträt von Simon Verleger, Ansprechpartner bei DISCO₂.
Dr. Simon Verleger

Projektkoodinator
hySOLUTIONS GmbH

simon.verleger@hysolutions.de