ReMePho

In Kürze

ReMePho entwickelt eine Demonstrationsanlage zur klimaneutralen Methanolproduktion. Durch die Nutzung von CO₂ aus Meerwasser, erneuerbarem Strom aus Photovoltaik sowie innovativen Verfahren wie Hochdruckelektrolyse und effizienter Wärmenutzung entsteht ein integrierter Prozess, der Emissionen senkt, fossile Ressourcen ersetzt und neue Perspektiven für eine nachhaltige maritime Energieversorgung eröffnet.


Woran wir arbeiten

Motivation

Die Produktion von grünem Methanol adressiert zentrale Herausforderungen der Energiewende. Meerwasser enthält rund 120-mal mehr gelöstes CO₂ pro Liter als die Luft – ein bislang ungenutztes Potenzial für die klimaneutrale Kraftstoffherstellung. Das Verbundprojekt ReMePho zielt darauf ab, dieses Potenzial zu erschließen und gleichzeitig zur Defossilisierung unterschiedlicher Industrien beizutragen. Durch die Kombination von CO₂-Extraktion aus Meerwasser, Hochdruckelektrolyse und Methanolsynthese wird ein integrierter Ansatz demonstriert, der fossile Energieträger ersetzt und die Treibhausgasemissionen signifikant senkt. Zudem stärkt das Projekt die Energieunabhängigkeit Europas und schafft neue Wertschöpfungsketten in einer zukunftsorientierten Methanolwirtschaft.

 

Innovationsansatz

Das Projekt vereint mehrere technologische Innovationen in einer schwimmenden Demonstrationsanlage. Die Hochdruckelektrolyse produziert Wasserstoff bei 200 bar ohne nachgelagerte Kompression, was den Energiebedarf erheblich reduziert. Die CO₂-Extraktion erfolgt durch ein katalysiertes Bipolar-Membran-Elektrodialyse-Verfahren, das gezielt die bei der Wasseraufbereitung entstehende Sole nutzt und rund 50 % weniger Energie als Direct Air Capture benötigt. Die Methanolsynthese erreicht eine angestrebte Umwandlungseffizienz von 90 % bei gleichzeitiger Nutzung von 95 % der Abwärme. Diese wird zum Vorheizen der Edukte und zur Unterstützung der CO₂-Extraktion eingesetzt. Die modulare Integration der DOC auf einem einem Forschungsschiff stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar und ermöglicht die Demonstration unter realen maritimen Bedingungen.

 

Umsetzung und Mehrwert

Die technische Umsetzung erfolgt schrittweise: Zunächst werden alle Komponenten an einem Rosenxt-Standort aufgebaut, qualifiziert und im Technikum getestet. Anschließend erfolgt die Demonstration unter Offshore-Bedingungen zum Erreichen des TRL 6. Die angestrebte Produktionsmenge beträgt 50 kg Methanol pro Tag. Parallel wird durch eine umfassende techno-ökonomische Analyse (TEA) und eine prospektive Lebenszyklusanalyse (LCA) die Wirtschaftlichkeit und ökologische Nachhaltigkeit bewertet. Der Mehrwert liegt in einer Kostenreduktion um mindestens 30 % gegenüber dem Stand der Technik, der Halbierung des Energiebedarfs bei der CO₂-Abscheidung sowie einem minimierten ökologischen Fußabdruck. Die gewonnenen Erkenntnisse schaffen die Grundlage für großindustrielle Anwendungen und unterstützen die Gewinnung von Investoren für die weitere Skalierung.

ReMePho in Zahlen
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Einzeltechnologien werden kombiniert: Extraktion von Kohlendioxid aus Meerwasser, Elektrolyse und Methanolsynthese.
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kg Methanol pro Tag soll die Demonstrationsanlage produzieren und Synergien der Einzeltechnologien nutzen.
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Mal mehr CO₂ pro Liter enthält oberflächennahes Meerwasser im Vergleich zu Luft und ermöglicht so effektive CO₂-Bereitstellung.

Partner

Erfolgreiche Forschung lebt von Zusammenarbeit. Entdecken Sie die Partner, die das Projekt aktiv begleiten und voranbringen.

Die Rosenxt Creation Center GmbH ist ein zukunftsorientiertes Technologieunternehmen – visionäre Architekten des Fortschritts mit jahrzehntelanger Ingenieursexzellenz. Als privat geführtes, global agierendes Unternehmen denken wir über das Heute hinaus und setzen auf nachhaltige, langfristige Entwicklungen. Rosenxt entwickelt im Rahmen des ReMePho-Projekts alle Technologien, die zur Erreichung der Ziele erforderlich sind.
 

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Das Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim beschäftigt sich mit der Modellierung, Analyse und Optimierung von Energie- und Stoffstromsystemen im Kontext der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung. Das INEC bewertet im Projekt entwicklungsbegleitend Umweltwirkungen und wirtschaftliche Tragfähigkeit über eine prospektive Lebenszyklusanalyse (LCA) und eine techno-ökonomische Analyse (TEA).
 

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Kontakt

Platzhalterbild für ein fehlendes Porträt.
Dennis Dutenhöfner

Rosenxt Creation Center GmbH

ddutenhoefner@rosen-nxt.com